Giengen / Nadine Rau Mieten, wohnen, kaufen: Die Stadt hat ihre Flächen in Hürben, Sachsenhausen, Burgberg und Hohenmemmingen leicht verkaufen können.

Wer derzeit gerne ein Haus in Sachsenhausen bauen würde, der müsste sich einen Plan B überlegen. „In Sachsenhausen ist alles weg“, weiß Hauptamtsleiter Bernd Kocian über den kleinsten Giengener Teilort. In Burgberg sehe es genauso aus, auch hier habe die Stadt den letzten Bauplatz verkauft. Was Hürben betrifft, seien in den vergangenen zwei Jahren ebenfalls noch fünf Bauplätze an den Mann gebracht worden. Bleibt noch Hohenmemmingen, dort seien zwei Flächen im Wohngebiet Flecken zur Vermarktung übrig.

Die Nachfrage war bei weitem nicht immer so. „Vor der Niedrigzinsphase haben wir Zeiten erlebt, in denen wir im Flecken überhaupt nichts verkauft haben“, erinnert sich Kocian. Ganz anders gestaltet es sich heute – die Stadt macht sich für alle vier Teilorte Gedanken und erstellt Pläne für weiteren Wohnraum.

Weitere Bauplätze in Planung

Hohenmemmingen: Mit dem Baugebiet Flecken Ost will die Stadt rund zwölf neue Wohneinheiten anbieten. Zudem sollen in der Innenentwicklung sechs neue Bauplätze geschaffen werden.

Hürben: Auch in Hürben soll es eine Erweiterung von Baugebieten geben – und zwar im westlichen Bühlfeld unterhalb des Sportplatzes. Der Bebauungsplan wird derzeit erarbeitet, die Verwaltung geht davon aus, dass 2020 die Erschließung stattfinden kann. Abgewartet werden müssen hier aber noch Naturschutz- und Artenschutzgutachten, die berücksichtigt werden müssen.

Burgberg: Überlegungen für weitere Pläne in Burgberg für das Gebiet Schlossblick gibt es ebenfalls bereits. Die Stadt muss dafür noch ein Planungsbüro beauftragen, gerechnet wird hier mit rund 40 Wohneinheiten.

Sachsenhausen: Noch in den Kinderschuhen stecken auch die Pläne für Wohnraum in Sachsenhausen. Die Optionen für eine weitere Entwicklung im Ortskern sowie für ein neues Baugebiet werden bei der Stadt noch erarbeitet, möglich wären eventuell 10 bis 15 neue Wohneinheiten.