Heuchlingen / Klaus-Dieter Kirschner Derzeit findet das 34. Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises in Heuchlingen statt. 250 Jugendliche sind dabei.

Nicht weniger als 250 Jugendliche sind beim 34. Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis heuer dabei. Kampiert wird in Heuchlingen an der Hungerbrunnenhalle. Eröffnet wurde es am Samstag von Kreisjugendleiter Bernd Wiedenmann. „Wir haben auch in diesem Jahr wieder eine Menge für die 16 Jugendgruppen vorbereitet“, versprach er.

Bürgermeister Roland Polaschek begrüßte „die Elite der Feuerwehren und die 251 Hoffnungsträger, die die Zukunft des Feuerwehrwesens darstellen“. Sie würden das Werk jener fortführen, die heute im freiwilligen Dienst am Mitmenschen stehen und für deren Sicherheit Verantwortung tragen. Kreisverwaltungsdirektor Georg Feth würdigte die großen und auch erfolgreichen Anstrengungen der Feuerwehren bei der Jugendarbeit. Das große Zeltlager am Anfang der Sommerferien habe eine lange Tradition.

Respekt und Toleranz

„Da geht einem doch das Herz auf, wenn man so viele junge Leute sieht“, sagte Uli Steeger, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands. Sinn und Zweck des Zeltlagers sei die Kameradschaft. Dazu zählten das Knüpfen von Freundschaften, aber auch das Einüben von Respekt gegenüber dem anderen und die Toleranz. Um die Kameradschaft zu pflegen, dazu gab und gibt es in Heuchlingen noch bis Dienstag reichlich Möglichkeiten. Etwa bei der Lager-Olympiade, zu der die Eltern zahlreich erschienen und auch die Kommandanten der verschiedenen Feuerwehren im Landkreis. An 16 Stationen mussten unterschiedliche Aufgaben gelöst werden. Mit viel Fortune hätte man 256 Punkte erreichen können. Dem kam die Mannschaft aus Nattheim mit 204 Punkten am Nächsten. Sie erhielt den Wanderpokal, Dischingen folgte auf Rang zwei mit 178 und Heldenfingen/Heuchlingen mit 173 Punkten auf Platz drei.

Gold für Kreisjugendleiter Bernd Wiedenmann

Gleich mehrere Ehrungen wurden am Samstag in Heuchlingen beim Eröffnungsappell für das 34. Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises ausgesprochen.

Die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbands bekam Heiko Hankl, der Jugendausbilder ist und seit 19 Jahren die Jugendfeuerwehr Herbrechtingen mitgestaltet.

Die silberne Ehrennadel der Landesfeuerwehrjugend wurde dem scheidenden Kreisbrandmeister Rainer Spahr angeheftet und dabei dessen vielfältige Unterstützung und nachhaltige Förderung der Jugendarbeit gewürdigt.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Uli Steeger, zeichnete Kreisjugendleiter Bernd Wiedenmann (Herbrechtingen), der zugleich stellvertretender Stadtbrandmeister in Herbrechtingen ist, mit dem Ehrenkreuz in Gold des Kreisfeuerwehrverbands aus. Seit über 30 Jahren ist Wiedenmann in der Jugend- und Nachwuchsarbeit der Feuerwehren tätig. kdk