Zwei Jahre lang war Corona bedingt Pause – dementsprechend groß ist bei den Gerstetter Flugsportlern und den Mitgliedern des Albflyer-Vereins die Vorfreude auf das anstehende Drachenfest. Am Wochenende, 17. und 18. September, soll das bunte Treiben wie gewohnt auf dem Gerstetter Flugplatzgelände stattfinden. Und zwar zum 25. Mal, Jubiläumsausgabe also.

Gerstetter Drachenfest: Von Fledermaus-Massenstart bis Rokkaku-Kampf

Trotzdem setzt man in Sachen Programm auf Altbewährtes und Beliebtes, wie Jonas Karger, Vorstandsmitglied des Flugsportvereins, erklärt. Los geht‘s am Samstag um 14 Uhr. Der Massenstart der Fledermaus-Drachen ist für 15 Uhr vorgesehen, bevor um 16 Uhr dann der erste Durchgang der Rokkaku-Kämpfe beginnt. Hier versuchen die Piloten, ihren japanischen Kampfdrachen so lange wie möglich in der Luft zu halten bzw. den gegnerischen Drachen durch gezielte Angriffe zu Boden zu bringen. Das Nachtprogramm inklusive Ballonglühen ist ab 20 Uhr vorgesehen.

Am Sonntag geht es um 10.30 Uhr mit einem Feldgottesdienst los. Um 14 Uhr ist der zweite Durchgang der Rokkaku-Kämpfe vorgesehen, um 15 Uhr starten wieder die Fledermäuse. Freilich steht und fällt der Zeitplan beim Drachenfest aber mit Wind und Wetter. Verschiebungen sind daher möglich. Ebenfalls möglich ist wie eh und je auch das Fliegen eigener Drachen. Wer keinen hat, kann sich an den Verkaufsständen nach etwas Passendem umsehen. Ein Kinderprogramm ist ebenfalls geplant.

Flugsportverein und Albflyer: knappes halbes Jahr Vorbereitungszeit

„Wir freuen uns, dass unser Jubiläumsfest jetzt im Anlauf stattfinden kann“, sagt Jonas Karger. Vom Coronavirus haben die Organisatoren diesmal wohl nichts zu befürchten.

Die Planung, die bei den beiden Vereinen üblicherweise ein knappes halbes Jahr vor dem Drachenfest beginnt, war 2022 also nicht umsonst. Die Ausschankgenehmigung ist bei der Gemeinde eingeholt, die Flugplatz-Schließung mit dem Regierungspräsidium abgeklärt, das Aufsteigen der Großdrachen ebenfalls genehmigt. In den kommenden Tagen folgen auf der Rüblinger Heide nun noch einige intensive Tage des Aufbaus. Und dann kann es auch schon los gehen.

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Gefragtes Hobby – auch während Corona


Die Coronazeit hat der Gerstetter Flugsportverein recht unbeschadet überstanden. Mehr noch: „Wir haben über die Zeit sogar Mitglieder gewonnen“, sagt Vorstandsmitglied Jonas Karger, der im Verein auch als Fluglehrer tätig ist. Die Kombination aus Teamsport und Naturverbundenheit sei nach den tristen Coronamonaten eben sehr gefragt, vermutet Karger. Während der Zeit der starken Beschränkungen mussten die Flieger ihr Hobby ebenfalls nicht komplett aussetzen. „Im Cockpit ist man ja allein“, sagt Karger.