Im Gerstetter Teilort Dettingen wird am 17. und 18. Oktober Kirchweih gefeiert. Darunter versteht man zum einen den Krämermarkt am Montag, der urkundlich 1377 erstmals erwähnt wurde, und zum andern die Aktivitäten der Vereine rund um dieses Festwochenende, die sich auch in Coronazeiten etwas einfallen lassen.

In Dettingen hat die Kirchweih ihre ursprüngliche Bedeutung, die bis in das Jahr 1769 zurückreicht. Der damals anstehende Kirchenneubau unter der Leitung des berühmten Kirchenbaumeisters Joseph Dossenberger wurde in gut einem halben Jahr soweit vollendet, dass just zum Markt die Einweihung gehalten werden konnte. Der vor kurzem eingesetzte neue evangelische Pfarrer Christoph Hillebrand wird am Kirchweih-Festgottesdienst auch auf die Geschichte der Peterskirche eingehen.

Die Musiker-Kirchweih muss wegen der Pandemie erneut ausfallen. Wer auf den Kirchweihbraten dennoch nicht verzichten will, für den stehen am Kirchweihsonntag gegen Vorbestellung im Musikerheim Speisen zur Abholung bereit.

Krämermarkt am Montag

Der Krämermarkt am Montag wird wiederum in der Anhauser- und Mühlstraße abgehalten. Neben den zahlreich gemeldeten Händlern werden die Mütter der Kindergartenkinder an einem Stand neben Heißgetränken selbstgebackene Kuchen, Torten, Muffins und mehr zum Mitnehmen anbieten. Auch die evangelische Kirchengemeinde und der Förderverein Handball sind mit Ständen vertreten. Das traditionelle Standkonzert der Albkapelle am Montag muss ausfallen.