Gussenstadt / Ulrich Bischoff Von einer Radarfalle hält der Gussenstadter Ortschaftsrat wenig. Der Grund: Man setzt eher auf Erziehung statt auf Strafe:

In der Sitzung des Ortschaftsrats Gussenstadt ging es unter anderem um das Aufstellen einer Radarmessanlage, deren Ergebnis bei einer Überschreitung der zulässigen Fahrgeschwindigkeit ein Bußgeld nach sich zieht. Das Gremium hält von einer solchen Anlage nichts. „Erziehen, nicht bestrafen“, riet Georg Jäger, als Ortsvorsteher Werner Häcker die Vorstellungen des Landratsamts vortrug.  Das Gremium will stattdessen auf die pädagogische Wirkung des „Smiley“ setzen – also einer reinen Geschwindigkeitsanzeigetafel. Als Standort käme die westliche Bühlstraße in Betracht.

Aktuell gibt es zwei stationäre Radaranlagen im Herbrechtinger Stadtgebiet. Diese stehen in Bolheim und in Bissingen. Ob es dabei bleiben soll, wurde kürzlich im Ausschuss für Umwelt, Bauwesen und Verkehrsangelegenheiten diskutiert.

In jedem Fall soll das zu schnelle Fahren auf bestimmten Straßen oder am Ortseingang kontrolliert werden, darüber herrschte Einigkeit im Heuchlinger Ortschaftsrat.

Um an einigen Stellen die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit zu überwachen, hat der Nattheimer Gemeinderat fünf neue Blitzer beim Landkreis beantragt. Wo diese nun aufgestellt werden sollen: