Aufgrund des wiederholten Aufrufs der evangelischen Kirchengemeinde Gerstetten in Sachen Ukraine-Hilfe startete der Rotkreuz-Ortsverein mit seinen Bereitschaften Dettingen,  Heuchlingen, Heldenfingen, Gerstetten und Gussenstadt eine Spendenaktion.

Nachdem besonders Verbandsmaterial gesucht wurde, sortierten die DRKler spontan ihre Lager aus. Mullbinden, Verbandpäckchen, sterile Wundauflagen, Notfallrucksäcke und Luftkammerschienen wurden aufpoliert und als Spende für die Millionen Flüchtlinge, aber auch für die zurückgebliebenen Menschen in der Ukraine zur Verfügung gestellt.

Der DRK-Vorsitzende Georg Jäger fuhr mit dem Mannschaftsbus beim evangelischen Gemeindehaus vor und überreichte hunderte von Verbandsmaterialien an Pfarrer Jürgen Bobzin und Kirchengemeinderätin  Martina Kohn-Hellmich.

„Hinsehen und Helfen“

Die Kirchengemeinde hat schon öfters mit der Organisation „Hinsehen und Helfen“  zusammengearbeitet. Diese Organisation machte sich unter anderem zur Aufgabe, Hilfsgüter in die Ukraine zu transportieren. So bot es sich an, ergänzend humanitäre Hilfe vor Ort in Gerstetten zu praktizieren. Gegenseitig freute man sich über die unbürokratische und sofortige Hilfe. Die derzeit reichlich im Gemeindehaus  auflaufenden und zwischengelagerten Güter würden in Kürze zum Transport in die Ukraine gebracht, versicherte Pfarrer Bobzin.

Das DRK bietet zudem Hilfe für die Abholung weiterer Verbandsmateriealien bei anderen Organisationen oder DRK-Gruppen aus nah und fern an.