Gleich zwei Mal versuchten Betrüger am Montag im Landkreis Heidenheim, Senioren um ihr Erspartes zu bringen.

Gegen 13.50 Uhr rief laut Polizei eine vermeintliche Polizistin bei einer 82-Jährigen in Gerstetten an und berichtete von angeblichen Einbrüchen in der Region. Die Seniorin vermutete, dass sie es mit einer Betrügerin zu tun hat, legte auf und rief die Polizei.

Richtig reagiert hat auch eine 70-Jährige aus Sontheim, nachdem sie gegen 14.30 Uhr den Anruf eines angeblichen Polizeibeamten erhalten hatte: Die Seniorin informierte die Polizei, die hat nun in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Betrüger am Telefon: Das rät die Polizei

Häufig treiben Betrüger als falsche Polizisten ihr trügerisches Spiel mit älteren Menschen oder sie versuchen Notlagen vorzutäuschen. Außerdem wird oft vorgetäuscht, dass die Betrüger über die Notrufnummer 110 anrufen, was per Internettelefonie möglich ist. Immer wieder werden laut Polizei Menschen so um ihr erspartes gebracht.Die Betrüger täuschen oft vor, über den Notruf "110"anzurufen.

Heidenheim

Um sich vor Betrugsmaschen zu schützen, rät die Polizei:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
  • Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach Geld oder persönlichen Daten.
  • Wählen Sie selbst die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste.
  • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Stellen Sie sicher, dass im Telefonbuch nur Ihr Nachname und höchstens der erste Buchstabe des Vornamens steht.
  • Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.
  • Geben Sie bitte diese Tipps in Ihrem Familien- und Freundeskreis weiter.