Rund 60 Einwohner zählt das Dorf, die Zahl der Motorradfahrer war an diesem Wochenende eindeutig größer. Zwei Tage wird der Gerstetter Teilort Sontbergen zur Motorrad-Hochburg auf der Schwäbischen Alb.

Rund um die Stadelwirtschaft Sontberger Michel scharten sich am Samstag an die 100 Motorradfahrer, um von Wirt Günter Bückle, selbst lange Jahre leidenschaftlicher Harley-Fahrer, eine dreiviertel Stunde lang über die hügelige Alb und durch die umliegenden Dörfer zu cruisen. Zuschauer waren nicht nur ins Dorf gekommen, sondern winkten auch andernorts am Straßenrand der hunderte Meter langen Schlange an Motorrädern zu.

Von Harley bis zur Straßenmaschine

Der Großteil der Fahrer war mit Harleys angereist, aber auch sportliche neue Maschinen, schön gepflegte Motorräder älteren Jahrgangs und sogar Crossmaschinen waren am Start. Im Biergarten der Stadelwirtschaft ging es zu wie bei einem großen Familientreffen, zu dem sich auch Gäste gesellten. Zur Musik der Band „Männer der Tat“ wurde gefachsimpelt über das Hobby, die Maschinen, Technik und die schönsten Strecken.

Günter Bückle freute sich, das Motorradtreffen nach drei Jahren wieder in Sontbergen zu haben. Ein Jahr lang war man nach Dettingen zu Motorrad Hechler ausgewichen. Danach zwang Corona zur Pause. Jetzt kehrte das Motorradfest wieder zurück an die Stelle, wo bei einem Motorradstammtisch alles begann: beim Sonberger Michel.