Am Samstagmorgen gegen 7.15 Uhr meldete ein Zeuge, dass eine Frau in einem unterirdischen Fundament einer Baustelle am Ortsrand von Gerstetten eingeklemmt worden sei. Kräfte der Feuerwehr suchten umgehend die beschriebene Örtlichkeit nach der verschütteten Frau ab, jedoch ohne Erfolg.

Trümmersuchhunde an der Einsatzstelle

Aus diesem Grund wurde laut Feuerwehr eine Rettungshundestaffel mit zwei Trümmersuchhunden angefordert. Aber auch die Vierbeiner konnten die Verletzte nicht finden. Nachdem auch noch eine Drohne mit einer Wärmebildkamera zu keinem Ergebnis kam, habe der Verdacht nahegelegen, dass die Einsatzkräfte vergeblich suchten.

Rettungseinsatz in Gerstetten: Suche nach vermeintlich verschütteter Frau

Bildergalerie Rettungseinsatz in Gerstetten: Suche nach vermeintlich verschütteter Frau

Dies hatte sich dann auch im weiteren Verlauf bestätigt: Polizeibeamte fanden schlussendlich die Frau an einer anderen Örtlichkeit, so die Feuerwehr. Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Wie es zu diesem Fehlalarm kam, ermittelt nun die Polizei.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Neben der Feuerwehr Gerstetten mit ihrer Abteilung Dettingen war der Rettungsdienst, die Polizei, die Rettungshundestaffel Heidenheim, der DRK Ortsverein Gerstetten und die DRK Kreisbereitschaftsleitung im Einsatz. Auch der Rettungshubschrauber „Christoph 22“ aus Ulm landete in unmittelbarer Nähe zur vermeintlichen Unfallstelle.