Von Trüffeln hat wohl jeder schon einmal gehört, in den Genuss derselben kommen jedoch wenige Menschen. Das liegt sicherlich an den Preisen, die für diese seltenen Pilze bezahlt werden. Die Preisspanne kann von knapp hundert bis mehrere tausend Euro betragen. Der Gerstetter Pilzexperte Georg Schabel stellt diesen Monat die Sommertrüffel vor, die in der Regel in Wurst, Käse und anderen Lebensmitteln verarbeitet sind und deren normale Preispanne je nach Ertrag und Qualität bei etwa 400 bis 600 Euro je Kilogramm liegt.

Sommertrüffel wachsen auch im Landkreis Heidenheim. Die ersten belegbaren Funde gab es im sehr trockenen und warmen November 2011 an vier Stellen im Landkreis. Dreimal wuchsen die Pilze bei alten Haseln, einmal bei einer Blutbuche. Durch die trockenen Böden wuchsen die Trüffel nach oben, durchbrachen den Boden und wurden so bei Gartenarbeiten oder Rasenmähen gefunden.

Die Sommertrüffel werden in der neuen Roten Liste geführt, die langfristige Tendenz ist stark rückläufig. Die unterirdisch wachsenden Pilze sind vermutlich weiter verbreitet als vermutet.