Für die Mitglieder des Gerstetter Ortsverbands der CDU fanden wegen der Pandemie 2020 und 2021 keine Veranstaltungen statt. Doch jetzt konnte eine Hauptversammlung abgehalten werden, bei der es Veränderungen im Vorstand gab.

Vorsitzender Andreas Müller blickte in seinem Bericht zurück auf die Wahlen in den vergangenen Jahren. Besonders die Gemeinderatswahlen seien in Gerstetten nicht erfolgreich verlaufen. Bedingt durch die sogenannte Unechte Teilortswahl seien in den Ortsteilen bis zu 28 Prozent der Stimmzettel ungültig gewesen.

Die Neuwahlen wurden vom Geschäftsführer des CDU-Kreisverbands, Michael Öxler, geleitet. Der bisherige Vorsitzende Andreas Müller kandidierte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Zum Nachfolger wählte die Versammlung Matthias Weber aus Gussenstadt. Ruth Grüninger und Felix Budde (beide aus Gerstetten) wurden als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Johannes Binkowski (Dettingen) ist künftig Schriftführer und Pressesprecher. Beiräte sind Bernd Oberhammer (Gerstetten), Manfred Hoffie (Gussenstadt), Thomas Binkowski (Dettingen) und Michael Weigelt (Gerstetten).

Der scheidende Vorsitzende Andreas Müller wurde mit einem Geschenkkorb verabschiedet.

Neuaufstellung gefordert

In einem Referat ging der Vorsitzende des CDU-Kreisverbands, Magnus Welsch, auf das Geschehen im Kreisverband Heidenheim ein, insbesondere auf die Landtagswahl im Frühjahr 2021, aber auch auf die Bundestagswahl im September. Er sprach sich vor allem für eine Neuaufstellung und Verjüngung der CDU auf allen Ebenen aus.

Welsch gratulierte Matthias Weber und den anderen neu gewählten Vorstandsmitgliedern und bestätigte, dass in Gerstetten eine totale Verjüngung der Vorstandschaft bereits erfolgt sei. Aber auch im CDU-Kreisverband sei es zu einer deutlichen Verjüngung des Vorstands gekommen.