Dass in Dettingens Südwesten neues Bauland entstehen soll, ist bereits beschlossene Sache. Auf der 3,4 Hektar großen Fläche Nördlich des Kammerwegs sind mehr als 30 Grundstücke für Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser geplant. Mit der einstimmig beschlossenen Ausschreibung der Erschließungsarbeiten hat der Gerstetter Gemeinderat jetzt die nächste Hürde genommen. Gerechnet wird mit Ausgaben in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro.

Nördlich des Kammerwegs heißt das Baugebiet, das in Dettingen entstehen soll.
Nördlich des Kammerwegs heißt das Baugebiet, das in Dettingen entstehen soll.
© Foto: GEYER

Voraussetzung: Dettinger Regenrückhaltebecken muss erweitert werden

Ausgeschrieben werden die Arbeiten im Bereich Straßenbau, Kanalisation und Wasserversorgung über den Winter hinweg. Läuft dabei alles nach Plan, kann die Erschließung des Gebiets Nördlich des Kammerwegs im April starten. Voraussetzung dafür ist allerdings die Herstellung und Erweiterung eines im Südwesten Dettingens gelegenen Regenrückhaltebeckens (geschätzte Kosten: knapp 400.000 Euro). Hier muss die Gemeinde noch eine gesonderte Ausschreibung auf den Weg bringen.

Dettingens Ortsvorsteherin Anette Lindenmaier zeigte sich erfreut über darüber, dass es mit dem Baugebiet voran geht. Aktuell steht in dem Gerstetter Teilort kein Bauland zur Verfügung.