Gerstetten / Ulrich Bischoff Die evangelisch-methodistische Kirchengemeinde baut an der Goethestraße in Gerstetten ein neues Gemeindezentrum.

Unter großer Anteilnahme der evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) wurde jetzt an der Goethestraße der Spatenstich für den Bau eines neuen Gemeindezentrums vollzogen. Baukosten in Höhe von einer Million Euro sind hierfür im Gespräch. Laut Pastor Thomas Brinkmann werden in Kürze Bagger und Planierraupen anrücken.

Für Bürgermeister Roland Polaschek ist der Spatenstich für die EMK ein großer Schritt in die Zukunft. Was den Standort für das künftige Zentrum anbetreffe, so erfahre der öffentliche Raum an der Ecke Goethe- und Friedrichstraße fraglos eine wichtige Aufwertung, zumal die Gemeinde im Einvernehmen mit der EMK nunmehr 20 zusätzliche Parkplätze anlegen könne. Als Heranwachsender habe er in Winnenden in der dortigen EMK-Gemeinde Aufnahme gefunden und sich sehr geborgen gefühlt.

„Geistliche Heimat“

Um Geborgenheit ging es offenbar auch Architekt Peter Eberhardt, der im Raumkonzept mit Kirchenraum, Saal und Innenhof für die Gläubigen ein Stück geistliche Heimat schaffen wollte. Mit Spannung und Freude sieht auch Superintendent Martin Schneidemesser dem Projekt entgegen. Für Schneidemesser war es keine Frage, dass die Gemeinde das Gebäude nach seiner Fertigstellung mit Leben füllen werde. Seinem Wunsch „Gott möge mit euch bauen“ schloss sich eine kurze Andacht an, die Pastor Jonathan Whitlock gestaltete.

Das bislang in der Ulmerstraße betriebene EMK-Gebäude soll zusammen mit der Eben-Ezer-Kapelle dem Vernehmen nach verkauft werden.