Gerstetten / hz Leserbrief zur Lage in Sachen Coronavirus.

Am 18. Oktober 2019 fand in New York ein vom Johns Hopkins Zentrum für Gesundheitssicherheit, dem Weltwirtschaftsforum und der Bill und Melinda Gates Stiftung organisiertes Treffen mit dem Namen 'Event 201' statt. In einem Planspiel sollte der weltweite Ausbruch eines neuartigen Coronavirus (der Name wurde in der Tat schon verwendet) simuliert werden. Nur ein Zufall, dass dieses Planspiel im Januar 20 ('201') Realität wurde?

Sowohl die private US-Eliteuniversität Johns Hopkins, das Weltwirtschaftsforum als auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden von der Bill und Melinda Gates Stiftung finanziert.

Für die WHO ist Gates sogar der größte Geldgeber. Deren derzeitiger Generaldirektor, der Äthiopier Tedros Adhanom, arbeitete jahrelang mit Unterstützung der Gates Foundation am Thema HIV und ist heute einer der führenden Köpfe im sog.

Kampf gegen Corona. Wes Brot ich eß, des Lied ich sing. Gleichzeitig finanziert der Impfphilanthrop Gates Unternehmen, die Impfstoffe gegen derartige Viren entwickeln, wie z. B. die in Tübingen beheimatete CureVac AG (an der auch Dietmar Hopp beteiligt ist), die Inovio Pharmaceuticals Inc. in der Nähe von Philadelphia oder die Moderna Inc. im amerikanischen Cambridge.

Wie Pearl Harbor die Rechtfertigung zum Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg und 9/11 den Startschuss zum Kampf gegen den weltweiten Terror lieferte (der im September 2001 ausgerufene nationale Notstand in den USA gilt übrigens nach wie vor), so muss die Frage erlaubt sein, für welche zukünftigen Maßnahmen Corona die Begründung wird liefern müssen.

Übertragung nationaler Gesundheitsangelegenheiten auf eine übernationale Behörde wie z.B. die Gate'sche WHO? Globale Impfpflicht? Dauerhafte Einschränkungen der Freiheitsrechte der Bürger (z. B. mittels Handy-Tracking, Abschaffung des Bargeldes, etc.)? Steuererhöhungen? Inflationierung staatlicher Währungen? Verhinderung der erneuten Wahl des Anti-Globalisten Trump im November diesen Jahres? Einführung von globalen Corona-Bonds? Allgemeine Schuldensozialisierung?

Mandatsträger (fast) aller Coleur, flankiert von (fast) allen Medienschaffenden stimmen in den Corona-Choral ein und führen gegen unser Land nach Energiewende, Flüchtlingskrise und die Zersetzung unserer Industrielandschaft nun den nächsten Schachzug zur Untergrabung unseres Wohlstandes, unserer Identität, unserer Werte und unserer Kultur.

Führende Deutsche Virologen wie z. B. Prof. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Universität Bonn, beziehen bereits klar Stellung gegen die aktuell ergriffenen Maßnahmen in unserem Land, deren zweifellos dramatische Folgen für Menschen und Wirtschaft heute niemand auch nur im Ansatz prognostizieren kann. Schweden, wo das öffentliche Leben mehr oder minder normal weiterläuft, hat hochgerechnet auf die jeweiligen Einwohnerzahlen laut Johns-Hopkins Universität (Sie wissen, die private ‚Gates-Uni‘) nur halb so viele Infizierte wie Deutschland.

Meine Befürchtung ist, dass die aktuelle Hysterie in großen Teilen eine künstlich Geschürte ist, die letztlich nur der erneuten Umverteilung von Macht und Mitteln von unten nach oben dient. Obwohl sozialistische Gesellschaftsprojekte gleich welcher Prägung (unter einem demokratischen Deckmantel, marxistisch, leninistisch, national, ökologisch) ausnahmslos in einem völkerrechtlichen und wirtschaftlichen Desaster endeten (zuletzt sogar im ölreichen Venezuela), wird genau dieser Staatsform, nun jedoch auf globaler Ebene, seit Jahrzehnten zugearbeitet. Wahrer Wohlstand für alle kann jedoch nur auf dem Boden der individuellen und libertären Freiheit der Bürger entstehen. Die Geschichte lässt hier leider keinen anderen Schluss zu.

Genauso wie Historiker mittlerweile sehr differenziert herausgearbeitet haben, dass die USA über den Angriff auf ihre Pazifikflotte sehr wohl in Kenntnis war, und auch 9/11 mit großen Fragezeichen belegt sein sollte (z. B. warum vor dem 'Event 2001' an den US-Börsen große Leerverkäufe getätigt wurden, d. h. Insider von den fallenden Märkten profitierten), genauso fragwürdig und unstimmig erscheint mir das aktuelle 'Event 201'.

Zum Schluss jedoch die positiven Aspekte: Die Messung der Luftverschmutzung in Baden-Württemberg ist laut der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg trotz des massiv gesunkenen Verkehrsaufkommens leider an einigen Messstellen z. T. massiv gestiegen. Soviel zur Klärung der Frage um die Diesel-Fahrverbote und zur staatlichen Förderung der schon heute veralteten Elektro-Batterie-Technologie. Und: Die Chancen des FCH aufzusteigen nehmen derzeit dramatisch zu, stehen doch laut Meldungen des Magazins 'Kicker' ein Drittel der Clubs aus der 1. und 2. Bundesliga kurz vor der Insolvenz, wenn nicht bald wieder TV-Gelder fließen.

Dr. Jürgen Müller, Gerstetten