„Denn sie wissen nicht, was sie tun…“ Dies trifft in den vergangenen 21 Monaten wohl auf vieles zu, was die Politik durch ihre Entscheidungen und Äußerungen und die Medien durch ihre vorwiegend einseitige Berichterstattung angerichtet haben. Gerade bei den Politikern und „der Wissenschaft“ in Form von Drosten, Lauterbach, Wieler und Co. gilt wohl die Devise, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

Ich glaube diesen Leuten ist gar nicht bewusst, wie gefährlich solch ein, durch ihr Verhalten resultierender, Vertrauensverlust für zukünftige, weitaus ernsthaftere, Krisen ist. Hieß es im Sommer 2020 noch, dass es mit dem heutigen Wissen keinen zweiten Lockdown geben wird oder, dass wenn jedem Bürger ein Impf-ANGEBOT gemacht wurde, die Einschränkungen aufgehoben werden, so kann man heute nurmüde darüber lächeln.

Eines ist aber sicher, die knapp 20 Millionen Bürgerinnen und Bürger welche nun Zwangsgeimpft werden sollen, werden sich das für den Rest ihres Lebens merken, allein schon durch die Erinnerung in Form des Impf-Abos (nach dem es zur Zeit aussieht). Persönlich ärgert mich wohl am meisten, dass dieser Impfzwang nicht einmal zur Lösung des Problems beitragen wird. Nicht umsonst sagte unser scheidender Gesundheitsminister einmal, dass wenn wir die Geimpften jetzt auch noch testen, die Pandemie nie enden wird. Über diesen Satz sollte einmal intensiv nachgedacht werden.Nun ist es nichts Neues, dass Politikerinnen und Politiker die Fakten und Wahrheiten gerne mal nach ihren Wünschen auswählen und darlegen um ihre, oder wessen Interessen auch immer, durchzusetzen. In der Vergangenheit war es aber zumindest so, dass dieses Spiel nur bis zu einem gewissen Punkt gespielt werden konnte, denn irgendwann kamen entweder der Bundestag, die Gerichte, die Medien oder auch die Bürgerinnen und Bürger und geboten dem Treiben Einhalt. Jegliche dieser Instanzen wurde inzwischen ausgehebelt oder auf Linie gebracht. Sei es durch Hausdurchsuchungen bei Richtern, dem Demonstrationsverbot, durch Gespräche beim Abendessen im Kanzleramt oder durch schlichtes ignorieren von abweichenden Meinungen.

Über kurz oder lang wird aber auch die Mehrheit feststellen, dass dieser Weg nicht wie versprochen in die Freiheit, sondern in die Unfreiheit führt und man wird sich erneut fragen wie es eigentlich dazu kommen konnte. Ich möchte an dieser Stelle mit einem Zitat schließen welches Benjamin Franklin zugeschrieben wird und sinngemäß besagt: „Wer die Freiheit aufgeben würde um vorübergehende Sicherheit zu gewinnen, verdient weder das eine noch das andere.“

Peter Wagner, Gerstetten