In einfacher Klarheit wurden die Aussagen des Dr. Benz widerlegt! Wie hätte der schwerverletzte Rommel den Erfolg der Männer des 20. Juli herbeiführen können? Da liest man nichts.

Es gibt inzwischen eine Anhäufung von Fehldeutungen in Sachen des Generalfeldmarschall Rommel, der von den Nazis, aus heutiger juristischer Sicht, ermordet wurde! (Bundesrichter a. D. Dr. Peter Brause).

Ich frage mich, was hat Erwin Rommel der Bevölkerung, der Stadtverwaltung und den für sie sprechenden Historikern angetan, dass auf ihn dermaßen eingedroschen wird? Das Rommel-Denkmal wurde von 2008 bis 2018 zigmal durch „Nazi“-Schmierereien beschädigt.

Der Festredner der Stadt Heidenheim, Prof. Dr. Wette, leitete 2020 aus einem grob fehlerhaften Bundestagsbeschluss von 1997 eine Schuld jedes deutschen Soldaten der Wehrmacht ab, so auch für Rommel, der nicht desertierte.

Das steht im Widerspruch zu der weiteren Feststellung in der Bundestagsdrucksache 13/7669! In der Website der Stadt Heidenheim www.rommel-denkmal.de werden Behauptungen aufgestellt, die ich mit dem Satz von Dr. Benz widerlegt sehe: „Dass Rommel persönlich Hitler nicht mochte und zu Recht dessen Dilettantismus verachtete.“

Zudem stellt der betreffende Inhalt der Webseite rechtlich eine Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener dar. Das prüft die Staatsanwaltschaft Ellwangen im Verfahren 31 Js5301/21.

Unser Gerstetter Mitbürger Dr. Proske, der in seinem Buch, Auflagen von 2010 und 2016, „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer der Ostalb“ Erwin Rommel unzutreffend belastete. Das fängt damit an, dass er Rommel zu den zurecht kritisch dargestellten Nazis dazu sortierte.

Seine Darstellungen konnte ich im Falle Rommel beispielhaft in meiner Homepage über die „Ehre vor dem Geld“, in englischen Worten, widerlegen.

Mit all dem geht mir jede vorauseilende Achtung und Glaubwürdigkeit vor Titeln und akademischen Graden, wie Dr. und Prof. verloren. Zudem wird deutlich erkennbar, dass die Achtung und Ernsthaftigkeit des selbstgewählten „Titels“ Historiker anzuzweifeln ist. Selbst wenn dieser noch mit dem Wort „wissenschaftlich“ vulkanisiert wurde und wird. Dr. Proske nehme ich ein Stück weit aus, da er sich mir gegenüber gesprächsbereit und fair zeigte.

Was ist daran noch „historisch wissenschaftlich“, wenn ein Normalbürger das Behauptete entkräften kann!?

Ich warte darauf, dass aus dem Akademiker-Kreis eine Reaktion erfolgt, um diesem elitären Kreis, das Ansehen zu erhalten.

Ich warte weiter darauf, dass der Bund Mitarbeitern der Bundesinstitute Schutz angedeihen lässt.

Es darf nicht sein, dass so wie hier Dr. Wolfgang Benz einen berufenen Militärhistoriker vom Institut für Zeitgeschichte in Frage stellt, gleichzeitig aber andere Instituts-Historiker wie die Herren Anton Hoch und Lothar Gruchmann hoch leben lässt, mit Worten wie „in entsagungsvoller Arbeit“.

Andererseits bestätigt Dr. Benz wiederum dem Generalfeldmarschall: „Dass Rommel persönlich Hitler nicht mochte und zu Recht dessen Dilettantismus verachtete.“ Das wirft ein anderes Licht auf seine Behauptung, Rommel habe mit dem Widerstand nichts zu tun!? Zudem widerlegt Dr. Benz damit viele andere „Historiker“, die Rommel als willfährigen, zugeneigten Gefolgsmann Hitlers beschreiben.

Es ist eine geschichtliche Tatsache, dass Generalfeldmarschall Erwin Rommel einer der Wenigen von über 30.000 Offizieren war, der Befehle Hitlers verweigerte.

General Dietrich von Choltitz verweigerte den Befehl von Adolf Hitler, Paris zu zerstören. Das war der sogenannte „Trümmerbefehl“.

Generalfeldmarschall Walter Model ignorierte Anfang August 1944 einen Haltebefehl Hitlers bei der Panzerschlacht vor Warschau.

Dr. W. Benz schießt den Vogel ab, indem er die Bundesregierung mit „schwäbischen Gemeinderäten“ vergleicht! Das liest sich verächtlich. Hallo, ihr SCHWÄBISCHEN GEMEIENEDRÄTE, lasst Ihr Euch diese gewollte Abwertung gefallen?

Ich schließe mit dem wichtigen Satz aus meiner Website: „Lasst Erwin Rommel endlich seine Grabesruhe!“

Gerhard Schlumpberger, Gerstetten