Gerstetten / Elisabet Ablasser Nicole Marie Kröner und Maurice Hauck waren das Siegerpaar beim traditionellen Tanz um das Fohlen beim Gerstetter Herbstmarkt.

Bunt, abwechslungsreich und kreativ zeigte sich auch heuer der Gerstetter Herbstmarkt. Aber wenn es etwas gibt, das die Marktbeschicker und Veranstalter nicht beeinflussen können, dann ist es das Wetter. Es regnete zum Glück aber nicht den ganzen Tag. Und auch trotz des Regens lockte der Markt wieder viele Besucher an. An fast 100 Ständen wurden Waren feilgeboten. „Man trifft viele Bekannte, das Angebot ist super und irgendwas finde ich immer“, so eine Besucherin.

Und natürlich zeigte die Schwäbische Volkstanzgruppe den Füllestanz – bereits zum 38. Mal in Folge. Seine Ursprünge reichen weit zurück, schon 1920 richteten die ledigen Männer der Gerstetter Vereine dieses Tanzspiel aus. Nach längerer Pause erneuerten der Schwäbische Albverein zusammen mit dem Musikverein „Harmonie“ 1981 die Tradition. Damals bei strömendem Regen. Seither hatten sie Glück mit dem Wetter. Und während der Aufführungen hat es auch diesmal nicht geregnet.

Unter der Tanzleitung von Dagmar Schlumpberger und Günther Schneider zeigten die Tanzpaare dem begeisterten Publikum verschiedene Tänze. Die musikalische Begleitung übernahm Carmen Bleicher von der Gerstetter Musikschule mit ihrem Akkordeon samt zwei Flötistinnen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein hübsches Schwarzwälder Hengstfohlen aus dem Stall der Familie Hahn aus Sontbergen. Und auch die Kindertanzgruppe unter Leiterin Ulrike Jooß gab eine tolle Tanzeinlage.

Die jungen Paare in Lederhosen und Dirndl waren mit dabei, als es um den Tanz um das Fülle ging. Bevor es zum Schlusswalzer kam, zeigten sie eine Zigeunerpolka sowie die bekannte Sternpolka. Mit Spannung erwarteten dann alle den Signalschuss, den heuer die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Dauner abgab. Wer wird Gewinner des Füllestanzes? Das strahlende Siegerpaar wurde Nicole Marie Kröner und Maurice Hauck. Sie zogen den Pfahl mit dem Nagel aus dem Stroh und ließen sich mit einer Medaille gebührend feiern.