Als die Feuerwehr am Montag gegen 16.20 Uhr alarmiert wurde, war das Ausmaß des Feuers noch unklar. Als Brandort war eine Halle auf dem Gelände eines Aussiedlerhofs zwischen Gussenstadt und Waldhausen genannt worden. Wie ein Sprecher der Feuerwehr beschreibt, war in der Halle eine Abfüllmaschine für Tierstreu in Brand geraten. Man habe das Feuer dann aber relativ schnell in den Griff bekommen. Der Einsatz, der für die rund 60 Einsatzkräfte aus Gussenstadt, Gerstetten, Heldenfingen, Geislingen und Heidenheim zeitintensive Nachlöscharbeiten mit sich bringt, sei daher relativ glimpflich ausgegangen.

2012 und 2013: zwei Großbrände auf dem Aussiedlerhof

Bei vielen Einsatzkräften und vor allem bei den Eigentümern der Halle dürfte der Brand Erinnerungen wachgerufen haben. Denn: In der Vergangenheit ist es bereits zweimal zu einem Großbrand auf dem Gelände des Aussiedlerhofs gekommen. So ist dort im Januar 2012 eine Produktionshalle für Tierfutter samt Photovoltaikanlage bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Brandursache konnte damals wegen der enormen Zerstörung nicht mehr festgestellt werden. Die Polizei hatte in alle Richtungen ermittelt. Auch Brandstiftung war nicht ausgeschlossen worden.

Im August 2013 stand dann die neu gebaute Halle, in der 500 Tonnen Heu zur Verarbeitung gelagert waren, in Flammen. Rund 200 Einsatzkräfte waren damals nachts im Einsatz. Auch in diesem Fall blieb die Brandursache letztlich ungeklärt.