Kreis Heidenheim / HZ Mit Nachtfrösten bis minus vier Grad endete die Pilzsaison. Trotzdem stehen laut dem Gerstetter Pilzexperten Georg Schabel noch genügend Exemplare im Wald, auch viele Giftpilze wie der Bleiweiße Trichterling.

Er löst eine Dauererregung im parasympathischen Teil des vegetativen Nervensystems mit oft tödlichem Ausgang aus. Zum Vergiftungssyndrom hinzu kommt, dass die Pilze mehrmals gefroren waren und wieder aufgetaut sind, was eine eventuelle Vergiftung noch komplizierter macht.

Derzeit gibt es viele Champignons, was Pilzsammler freuen dürfte. Aber Achtung: Nicht alle sind essbar. Einer, der leicht verwechselt wird, kommt im Kreis Heidenheim oft vor.

Der Gerstetter Sachverständige Georg Schabel hatte bereits zahlreiche Giftnotrufe von Kliniken. Er rät zur Vorsicht beim Verzehr selbst gesammelter Exemplare.

Pilze sind in diesem Herbst Mangelware. Selbst Pilzexperte Georg Schabel findet nur wenige. Doch einige besonders schöne Exemplare hat er auch heuer fotografiert.