Heldenfingen / Carolin Wöhrle Mehr als 160 Marktleute und Vereine waren mit Ständen vertreten. Tausende Besucher zog es am Sonntag ins Hungerbrunnental.

Nicht ganz so frühlingshaft wie im vergangenen Jahr: So war die Prognose für den Brezgenmarkt zum Ende der vergangenen Woche. Wenngleich das gestimmt haben mag, für Tausende Besucher war es auch ohne T-Shirt-Wetter schön genug.

Ins für den Verkehr vollgesperrte Hungerbrunnental pilgerten am Palmsonntag erneut geschätzt über 20 000 Besucher – entweder mit den Pendelbussen oder zu Fuß.

Rund 160 Stände hatte der Jahrhunderte alte Markt in diesem Jahr zu bieten. Neben den Marktleuten selbst waren viele Vereine aus der Umgebung wieder mit eigenen Angeboten dabei. Für die musikalische Einstimmung auf den Frühling war der Musikverein Heldenfingen zuständig.

Erstmals fand in diesem Jahr zu Beginn des Marktes ein Gottesdienst beim Kirchenbus Café 300 statt. Bereits im vergangenen Jahr stand der zu einem rollenden Café umgebaute ehemalige Linienbus auf dem Brezgenmarkt. Damals sollte er vor allem auf die Zeltkirche aufmerksam machen, die kurz darauf in Gerstetten stattfand.

Pfarrer Rolf Wachter aus Heuchlingen erinnert sich: „Der Standplatz des Busses in einer kleinen Seitengasse, ganz in der Nähe der Hungerbrunnenquelle, war ideal für uns. Abseits vom großen Trubel konnte man bei uns hinsitzen und bei einer Tasse Kaffee ein wenig verschnaufen.“

Sich ausruhen und die Sonne genießen: Das taten auch heuer wieder zahlreiche Besucher an den Hängen der Wacholderheiden, die das Hungerbrunnental säumen.