Wie sieht die Zukunft des Bildungszentrums Gerstetter Alb aus? Was ist bei anstehenden Sanierungsarbeiten hinsichtlich der künftigen Nutzung zu beachten? Wo sind bauliche Erweiterungen oder Umbauten pädagogisch nötig und wirtschaftlich umsetzbar? Antworten auf derlei Fragen will die Gemeinde mit Hilfe einer Nutzungskonzeption finden. Mit der Erstellung dieser Konzeption hat der Gemeinderat nun einstimmig die Stuttgarter Immobilienberatungsfirma Rem Assets beauftragt. Kostenpunkt: knapp 11.000 Euro.

Hintergrund der Gerstetter Pläne: Ganztagsbetreuung, Inklusion, Schulsozialarbeit

Ausgangspunkt für die Überlegungen ist die geplante Innensanierung des früheren Hauptschulgebäudes. Nachdem hier die Außensanierung (Fenster, Fassade, Dach) inzwischen abgeschlossen ist, sollen die sanitären Einrichtungen, die Wasserleitungen und die Oberflächen folgen. „Hier müssen wir dringend was tun“, teilte Ortsbaumeister Bernd Müller in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats mit. Dies auch im Hinblick auf den künftig gesetzlich verankerten Anspruch auf Ganztagsbetreuung, Inklusion und Schulsozialarbeit.

Wie sieht der weitere Zeitplan aus? Die Erarbeitung der Nutzungskonzeption – dies auch mit Hilfe von Workshops mit den Gerstetter Lehrern und einem Rundgang durchs Schulgebäude – soll im Januar starten. Nach drei Monaten, sprich Ende März 2023 soll das Papier dann samt Standort- und Potenzialanalyse fertiggestellt sein. Laut Ortsbaumeister Müller bleibt so bis nach den Sommerferien ausreichend Zeit, um einen entsprechenden Bauplan zu erstellen. In der Folge könnten dann bis zum Herbst Födergelder beantragt werden. Mit der baulichen Umsetzung der Pläne für das Schulzentrum ist laut Müller ab Mitte 2024 zu rechnen.