In der Zeit vom 11. August bis zum 14. September haben 59.200 Autos die Haupt-und die Bühlstraße passiert. Wie jetzt in der Sitzung des Ortschaftsrats aufgeschlüsselt wurde, waren es im Durchschnitt 170 Fahrzeuge pro Tag. Die an den Messstationen an der Hauptstraße, dem Musikerheim und der Bühlstraße gemessenen Geschwindigkeiten betrugen im Schnitt 45 km/h. Rund 20 Prozent aber hatten nach den elektronischen Aufzeichnungen die im Ort vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten. Zwischen 11 und 12 Uhr und zwischen 16 und 19 Uhr lagen die Verkehrsspitzen. Ungläubiges Kopfschütteln lösten unter Räten und Rätinnen die 170 Stundenkilometer aus, die ein Fahrer in der Bühlstraße angeblich „drauf“ hatte. Zwei weitere Rekordhalter „glänzten“ mit 105 bzw.118 km/h.

Messanlagen sollen bei der Tempo-30-Entscheidung helfen

Ein Limit von 30 Stundenkilometern auf allen Ortstraßen hatte Hansjörg Köpf in der vorletzten Sitzung gefordert. Um über den Köpf’schen Antrag entscheiden zu können, sollen die Messanlagen nunmehr in den Ortsstraßen zum Einsatz kommen. Allerdings sind die Geräte nicht frosthart. Wenn es eisig wird, lächeln die Smileys unzuverlässlig.