Für den Neubau der Turn- und Festhalle Gussenstadt mit integierten Kindergarten läuft am 30. September die Antragsfrist für den ersten Fördermitteltopf (Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum) ab. Daher beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema. Die Verwaltung wurde beauftragt, die entsprechenden Anträge für die Förderprogramme Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, Sportstättenförderung und Ausgleichsstock zu stellen.

Drei Fördermitteltöpfe

Als Basis für die Anträge dient die Kostenschätzung des Architekturbüros Hüper. Demnach belaufen sich die Kosten insgesamt auf voraussichtlich rund 7,4 Millionen Euro. Der Bauteitenplan sieht Ausschreibungen und Vergaben im Zeitraum zwischen Sommer und Jahresende 2022 vor. Der tatsächliche Baubeginn soll dann im März 2023 erfolgen. Möglicherweise kann laut der Verwaltung mit den Förderstellen jedoch auch ein früherer Baubeginn im Jahr 2022 erwirkt werden.