Dischingen / Klaus Dammann Das Dischinger Marktfest fällt am kommenden Wochenende coronabedingt aus, doch mit dem Krämermarkt beginnt der mobile Handel wieder.

Das traditionelle Marktfestwochenende in der Härtsfeldgemeinde fällt wie so viele andere Veranstaltungen dieses Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer: Schon seit Längerem ist das Dischinger Haupt-Hockfest abgesagt. Und auch für den kleinen, stets mit dem Fest verbundenen Ulrichsmarkt standen die Chancen schlecht. Doch jetzt zeichnet sich ab, dass der Krämermarkt auch 2020 stattfindet.

11 Händler wagen den Neustart

Statt zwei Tage ist der Markt heuer nur auf einen angesetzt: Sonntag, 12. Juli, von 10 bis 18 Uhr in der Ortsmitte. Organisiert hat den Ulrichsmarkt dieses Jahr der 69-jährige Hans-Joachim Kurkowski aus Lauingen. Als erkennbar wurde, dass der Markt aufgrund von Lockerungen in den Corona-Regeln möglich wäre, sich aber keine Marktbeschicker beworben hatten, wandte er sich an Freunde und Bekannte. Kurkowski ist gelernter Bäcker und nach eigener Aussage seit Jahrzehnten beim Dischinger Markt vertreten, in jüngerer Zeit mit Süßwaren. Corona habe die ganze Branche der Marktleute und Schausteller arbeitslos gemacht, schildert er.

In Dischingen würden nun elf Händler mit ihren Ständen einen Neustart wagen. Angeboten würden unter anderem Bekleidung, Schmuck, Süßigkeiten, Getränke, Markisen und Rollläden. Für die Kinder werde ein Karussell aufgebaut.

Die bestehenden Abstandsregeln sind beim Besuch des Ulrichsmarkts einzuhalten.

Die neue Bestattungsform unter Waldbäumen auf der Gemarkung Eglingen ist genehmigt. Jetzt wurde über die Nutzungsordnung entschieden. Mitte August könnte der Friedwald Duttenstein in Betrieb gehen.