Ballmertshofen / hz Die Bundestagsabgeordnete hat sich auf ihrer Sommertour über einen „Schildbürgerstreich“ geärgert sowie eine Imkerschule und eine Forstwirtschaftsschule besucht.

Auf ihrer Sommertour hat SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier mit ihrer Kollegin Ulrike Bahr einen Stopp am Fahrradweg zwischen Bachhagel und Ballmertshofen gemacht. Dort, also zwischen Bayern und Baden-Württemberg, endet der Radweg von bayerischer Seite aus bekanntlich im Nichts. „Bayern hat seine Hausaufgaben gemacht. Allerdings ist das innerdeutsche Radeln hier eingeschränkt, weil das reale Radwegekonzept am Grenzstein endet. Ein Schildbürgerstreich“, lautete Breymaiers Urteil. Der Weg müsse in Württemberg schnell fortgeführt werden müsse.

Auch die Imkerschule besucht

Einen weiteren Stopp machte die Abgeordnet bei der Härtsfelder Imkerschule in Nattheim, wo ihr Vorsitzender Gehard Moll Ziele und Aufgaben einer Imkerschule erläuterte. Man sehe sich als Verein in keinem Konkurrenzverhältnis zu anderen Imkervereinen, sondern wolle Unterstützung in Ausbildung, Schulungen und Weiterbildungen in der Bienenhaltung anbieten.

Außerdem hat sich Breymaier im Forstlichen Bildungszentrum Königsbronn in Itzelberg (FBZ) darüber informiert, welche Entwicklungen es in der Berufsausbildung sowie über die Ökologie und Umweltschutz in der Bildungsstätte gibt. Aus Sicht der FBZ-Leiterin Mechthild Freist-Dorr ist es gut, dass der Wald in den Fokus der öffentlichen Debatte rücke. Denn: Eine zentrale Aufgabe für den Klimaschutz liege im Feld der Aufforstung und man sehe sich als Ansprechpartner für Gemeinden und Waldbesitzer. Der Klimawandel mache zusätzlich zur Naturverjüngung die Pflanzung anderer Baumarten notwendig. „Ich bin froh, dass wir die Kompetenz direkt vor Ort haben“, so Breymaier, fügte aber an, dass sie die Zimmer der Azubis nicht mehr für zeitgemäß halte.