Ein wichtiges Etappenziel beim Bau des Radwegs entlang der Landesstraße zwischen Ballmertshofen und Bachhagel wurde jetzt erreicht: Der etwa 500 Meter lange Abschnitt des Radwegs vom Ortsende Ballmertshofen Richtung Bachhagel wurde bis zum Feldwegabzweig, wo ein Feldkreuz steht, asphaltiert.

Zunächst wurde mit unterschiedlichen großen Fahrbahn-Fertigern die erste Tragschicht eingebaut und eingewalzt, dann folgte der Feinbelag. Auch die Landesstraße erhält in dem Bereich, wo neue Bordsteine eingebaut werden mussten, eine neue Asphaltdecke.

Zu schaffen machte den Tiefbauern, dass trotz Tempo 30 viele Autofahrer ziemlich flott an der Baustelle vorbeibrausten und nicht bloß jene gefährdeten, die mit ihren Radladern Rüttler oder Schachtdeckel anlieferten.

In den vergangenen Wochen wurde an dem Abschnitt viel geschafft. Eine hangseitige Böschung wurde abgegraben, ein Abwasserkanal verlegt und schließlich – kurz vor Ortsende – mit großen Quadern der Hang an einer neu angelegten Bushaltestelle gesichert.

Zu einer 18-tägigen Verspätung bei der Aufnahme der Bauarbeiten war es gekommen, weil der Firma Scharpf aus Zöschingen bestellte Fertigbeton-Bauteile nicht rechtzeitig auf die Baustelle geliefert wurden. Grund dafür war im vergangenen September ein Boom bei den Tiefbau-Aufträgen.

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Einige hundert Meter weiter von der Stelle, wo jetzt der 170 Grad heiße Asphalt beim Einbau dampfte, wurde an der Radwegbrücke über den ordentlich Wasser führenden Seegraben weitergearbeitet. Dort wurden die seitlichen Kappen, die die Geländer tragen sollen, betoniert. Anschließend erhielt die Brücke einen ersten Belag aus verschweißten Bahnen, die als Isolation dienen. Beiderseits der Brückenköpfe wurden die Aufschüttungen für den künftigen Fahrdamm abgeschlossen und Schotter eingerüttelt.

Youtube Warum sich der Bau des Radwegs bei Ballmertshofen verzögert hat

Es wird davon ausgegangen, dass der Zieltermin mit einem vereinbarten Bauende am 30. April bis auf Restarbeiten eingehalten werden kann. Dieser 2044 Meter lange Radweg kostet 792 437 Euro und wird von der Gemeinde Dischingen vorfinanziert. Das Land Baden-Württemberg hat zugesagt, diese Summe zu übernehmen.