Dischingen / HZ Eine 19-köpfige Delegation aus Mittelherwigsdorf hatte interessante Tage beim viertägigen Besuch in Dischingen.

Markus Hallmann, Bürgermeister der sächsischen Partnergemeinde, wurde von Gemeinderäten und -mitarbeitern sowie Mitgliedern des Faschingsclubs Oberseifersdorf begleitet. Bei der Ankunft hieß Bürgermeister Alfons Jakl zusammen mit Dischinger Gemeinderäten und Amtsleitern die Gäste willkommen. Eine Museumsführung im Kloster Neresheim schloss sich an. Beim hervorragenden Pulled Pork von Tanja und Harald Saur in der Grillhütte in Eglingen wurden neue Bekanntschaften geschlossen sowie Neuigkeiten und Geschehnisse aus dem vorigen Jahr ausgetauscht. Ortsvorsteher Günter Burger und seine Frau Sigrid hatten den Abend organisiert.

Tags darauf begaben sich Gastgeber und Gäste zur Stadtführung nach Ulm. Nachmittags ging die Fahrt weiter nach Niederstotzingen zur Besichtigung des Archäoparks Vogelherd und des Unesco-Welterbes Eiszeithöhlen. Begrüßt wurden die Gäste dort von Bürgermeister Marcus Bremer, der über die Entstehung des Archäoparks, aber auch auf die daraus resultierenden finanziellen Verpflichtungen informierte. Bei der anschließenden Führung ließ ein Gästeführer in seinen Schilderungen die Bedingungen und Lebensumstände der Zeit vor rund 40 000 Jahren lebendig werden. Ein lustiger und gemütlicher Abend beim Stadelfest in Demmingen schloss sich an.

Die Besichtigung des Dischinger Bahnhofs und des gegenüber liegenden Faschingsvereinsheims stand am dritten Tag auf dem Programm. Die Vorsitzenden des Härtsfeld-Museumsbahnvereins und des Faschingsvereins, Werner Kuhn und Bernd Grandy, gaben bereitwillig Auskunft über die Geschichte der beiden Gebäude. Mit dem Neoplan-Oldtimerbus aus dem Jahr 1958 ging es weiter nach Neresheim, um dann mit der Dampflok im historischen Wagen die Rückfahrt zur Sägmühle anzutreten.

Einzelne Schauer hielten die Gruppe nicht davon ab, am Härtsfeldsee vorbei zur Burg Katzenstein zu wandern. Hausherr Michael Nomidis-Walter informierte lebendig über die Geschichte der Stauferburg. Auf Schloß Harburg wurden die Eindrücke über das fürstliche Leben weiter vertieft.

Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen. Im nächsten Jahr soll die Partnerschaft zum 30-jährigen Bestehen gebührend gefeiert werden.