Zwei Kirchen im Landkreis profitieren vom Denkmalförderprogramm des Landes: Insgesamt fließen 165 120 Euro in die Sanierung der denkmalgeschützten Kirche Johannes Baptist in Dischingen und der Michaelskirche in Gerstetten. In Dischingen geht es um die Sanierung der Dachkonstruktion, Stuckdecke, Fassade und Putz, Läuteanlage und Turmuhr, in Gerstetten um die Sanierung des Dachtragwerks und des Außenputzes.

„Denkmale sind sichtbare Zeichen unserer Vergangenheit und Gegenwart zugleich. Ihr Schutz ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber unserer Kultur und Geschichte“, schreibt dazu der Grünen-Landtagsabgeordnete Martin Grath in einer Pressemitteilung. Unter der grün-geführten Landesregierung stelle man sicher, dass die Monumente langfristig in gutem Zustand erhalten bleiben.

Insgesamt schüttet das Land in dieser Tranche des Denkmalförderprogramms rund zehn Millionen Euro zum Erhalt, Sanieren und Nutzen von 131 Kulturdenkmalen in ganz Baden-Württemberg aus. Eine staatliche Förderung erhalten können neben alten Kirchen und Klöstern auch Burgruinen, historische Ortskerne oder Mühlen und alte Industrieanlagen. Das Land wiederum erhält das Geld überwiegend aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto Baden-Württemberg.

Insgesamt gibt es in Baden-Württemberg rund 96 000 Bau- und Kunstdenkmale sowie der mehr als 82 000 archäologischen Denkmale.