Seit Anfang vergangener Woche werden im Englischen Wald bei Dischingen Eschen gefällt, die an einer Pilzkrankheit leiden und zum Teil bereits abgestorben sind. Wie Thomas Venus, Geschäftsführer der Firma Blauwald, auf Anfrage mitteilt, sind die Arbeiten gut im Zeitplan. Demnach dürften die Forstwirte ihre Arbeiten bis Ende der Woche abgeschlossen haben, sodass die teilweise Sperrung der Waldfläche wieder aufgehoben werden könnte.

Ein Pilz lässt die Eschen absterben

Die Eschen in diesem Naherholungsgebiet leiden, wie fast überall in Europa, unter dem Einfluss des Falschen Weißen Stengelbecherchens, einem Pilz, der die jungen Triebe der Bäume befällt und zum Absterben bringt. Dieses sogenannte Eschentriebsterben führt in der Folge oft zu weiteren Erkrankungen an den Bäumen. So sterben in vielen Fällen die Wurzeln der Eschen ab, wodurch die Bäume unvermittelt umfallen können.

Um dieser Gefahr vorzubeugen, hat sich Blauwald im Auftrag des Fürstenhauses Thurn und Taxis, den Besitzern des Englischen Waldes, dazu entschlossen, die überwiegende Mehrzahl der kranken, etwa 60 bis 70 Jahre alten Eschen fällen zu lassen. Das Holz soll größtenteils als Brennholz verkauft werden.