Dschingen / Klaus Dammann Im Dischinger Gemeinderat wurde die Detailplanung für das Gebäude an der Grabenstraße vorgestellt.

Wenn es nach dem planenden Architekten Roland Hüll vom Büro GIP Architekten geht, könnte schon im Mai Baubeginn für das künftige Ärztehaus an der Grabenstraße 12 sein. Eine Fertigstellung hält er bis Mitte/Ende 2020für möglich.

In der Sitzung des Gemeinderats erläuterte Hüll jetzt die dem eingereichten Baugesuch zugrunde liegende Detailplanung. Das Erdgeschoss sollen sich mit 280 Quadratmeter die vorgesehene Arztpraxis und mit 90 Quadratmeter die katholische Sozialstation St. Elisabeth teilen.

Letztere befindet sich interimsweise derzeit in den Räumen des alten Dischinger Notariats. Je drei Wohnungen sind im ersten und zweiten Obergeschoss vorgesehen. Der erste Stock wird sich mit einer großen Terrasse über den Praxisräumen befinden, im zweiten Stock erhalten die Wohnungen Balkone. Der Erschließung dienen ein zentrales Treppenhaus sowie aus Gründen der Barrierefreiheit ein Aufzug. Gedeckt wird das Gebäude mit einem Satteldach.

Sechs Stellplätze am Gebäude

Auf der Nordseite seien sechs Stellplätze geplant, so Hüll: je zwei für die Praxis, die Sozialstation und als Kurzzeitplätze. Bis zu 18 Stellplätze oder Garagen für die Hausbewohner könnten auf einem etwas entfernten Grundstück an der Turnstraße entstehen.

Man habe Gespräche mit dem Arzt Dr. Polarczyk und den Betreibern der Sozialstation zur Anpassung der erforderlichen Räume geführt, sagte der Architekt. Daher werde die Praxis unter anderem über einen großen Empfangsbereich und ein großes Wartezimmer verfügen, ferner ein Büro, vier Behandlungszimmer, einen Technik- und Sozialraum sowie ein Labor. Die Sozialstation werde u. a. Räume für die Pflegedienstleitung, einen Besprechungs- und einen Zubereitungsraum bekommen.

Die Wohnungen sollen eine Größe von 85 Quadratmeter haben, die Terrassen weitere 45 Quadratmeter. Unterm Dach werde für jede Wohnung ein Abstellraum vorgesehen. Aufgrund der Nähe zur Egau werde auf eine Unterkellerung verzichtet, so Hüll.

Die Gemeinderäte stimmten dem Baugesuch dann ohne weitere Diskussion zu.