Tagebuch aus der NS-Zeit
„Sie lügen und betrügen“: Steinheimer Karl Maier liefert ein Lehrstück in kritischem Denken
In einer Zeit, in der kritisches Hinterfragen nicht nur unerwünscht, sondern potenziell lebensgefährlich war, schrieb sich der Steinheimer Karl Maier seine Gedanken zur NS-Diktatur von der Seele. Dass seine Aufzeichnungen nun entdeckt und veröffentlicht wurden, ist ein bewegender Glücksfall für jeden, der sie liest.
November 12, 2024, 2:04: Uhr
Steinheim
Lesedauer: 5 Minuten

Der Steinheimer Karl Maier schrieb ab 1934 Tagebuch und setzte sich darin kritisch mit der NS-Diktatur auseinander.
© Foto: Karl-Heinz Kocka
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Der Steinheimer Weber und Landwirt Karl Maier lebte zu Zeiten des Nationalsozialismus. Seine jüngst entdeckten Tagebucheinträge und Gedichte zeichnen das Bild eines kritischen und reflektierten Mannes, der die Lügen der NS-Diktatur früh durchschaute. Das daraus entstandene Buch wird nun in Steinheim vorgestellt.
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