Ein defekter Holzofen führte in der Nacht zum Mittwoch zu einem Feuerwehreinsatz in Söhnstetten. Um 1.18 Uhr wurden die Feuerwehren aus Söhnstetten und Steinheim sowie der Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort Gasgeruch an die Böhmenkircher Straße in Söhnstetten entsendet. Anwohner hatten im Inneren eines Wohnhauses einen unbekannten Geruch wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt.
Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass Teile des Wohnhauses und die Kellerräume leicht verraucht waren und ihnen Brandgeruch entgegenschlug. Ein Gasgeruch konnte entgegen der ersten Meldung nicht festgestellt werden. Ein Trupp unter schweren Atemschutz erkundete den Heizungskeller und stellte einen Rauchaustritt an einem Holzofen sowie eine Konzentration an Kohlenmonoxid fest. Unter Atemschutz wurden die glimmenden Holzscheite aus dem Ofen geholt und im Garten mit Wasser abgelöscht.
Mithilfe eines Hochleistungslüfters wurden die Kellerräume gelüftet und die Brandgase ins Freie gedrückt. Ein durch die Feuerwehr angeforderter Schornsteinfegermeister stellte einen Defekt am Holzofen fest, und nahm diesen außer Betrieb. Die Feuerwehren aus Söhnstetten und Steinheim waren in dieser Nacht mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften bis etwa 3 Uhr im Einsatz. Nachdem das Wohngebäude gründlich gelüftet war und keine Gefahr mehr bestand, durften die Bewohner wieder zurück in das Gebäude.


