Breite Süd

Baugebiet in Söhnstetten: Künftig wieder gleiches Recht für alle

Lediglich sieben der insgesamt 22 verfügbaren Bauplätze im Söhnstetter Baugebiet „Breite Süd, zweite Erweiterung“ sind besetzt. Damit das nicht so bleibt, soll das Vergabeverfahren wieder vereinfacht werden.

Wer in der Gemeinde Steinheim bauen möchte, hat in Söhnstetten noch die Chance dazu. Während die Plätze im neuen Baugebiet Königsbronner Feld im Hauptort schon vergeben sind, gibt es im Gebiet „Breite Süd“ im Teilort noch 15 freie Plätze. Dabei lief hier bereits das zweite Vergabeverfahren, laut Bürgermeister Holger Weise „ohne zugelassene Bewerber“.

Um das zu ändern, hat der Gemeinderat nun beschlossen, das Vergabeverfahren zu kippen: Auch in Söhnstetten gilt normalerweise der Kriterienkatalog, den sich die Gemeinde selbst gegeben hat. In diesem werden Punkte für die Bewerberinnen und Bewerber gegeben: Einheimische werden dabei bevorzugt, auch wer bereits Kinder hat oder sich ehrenamtlich engagiert, hat bessere Chancen.

Keine Benachteiligung von Einheimischen

Künftig sollen wieder alle Bauplatz-Bewerbungen vom Gemeinderat geprüft und über die Zulassung abgestimmt werden – ganz gleich, wer sich bewirbt. Bedenken, dass Einheimische dann am Ende nicht zum Zuge kommen könnten, teilt Bürgermeister Holger Weise nicht: „Diese Gefahr sehe ich aktuell nicht“, sagte er in der jüngsten Sitzung. Zudem habe der Gemeinderat jederzeit die Möglichkeit, die letzten noch verfügbaren Plätze für Steinheimer zu reservieren.

In Steinheim und Söhnstetten entstehen derzeit neue Bauplätze. Wer einen davon ergattern möchte, muss durch ein bestimmtes Vergabesystem.

Bauplätze: Warum Steinheim die Vergabekriterien nochmals angepasst hat

Menschen, die bereits seit Längerem in Steinheim wohnen oder arbeiten, sollen bei der Vergabe von Bauplätzen bevorzugt werden: Die Gemeinde hat ihre Vergaberichtlinien noch einmal angepasst.
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