Rund sieben Kilometer lang ist die Gesamtstrecke der Fahrbahndeckensanierung auf der B466 zwischen dem Sontheimer Wirtshäusle und der Ortsausfahrt Söhnstetten in Richtung Böhmenkirch. Seit dem 15. Juni gibt es auf der gesamten Strecke bis nach Söhnstetten kein Durchkommen. Eine groß angelegte Umleitung führt den Verkehr über Gussenstadt in Richtung Geislingen.
Nun gibt die Gemeinde Steinheim auf Nachfrage unserer Redaktion bekannt, dass ab dem kommenden Montag, 20. Juli, der erste Bauabschnitt wieder freigegeben wird. Dem Durchgangsverkehr in Richtung Westen bringt das jedoch nur wenig: Zwar ist damit der längste Abschnitt der Sanierung abgeschlossen, gleichzeitig wird jedoch die Ortsdurchfahrt in Söhnstetten tagsüber voll gesperrt. Dort ist bereits jetzt in einigen Bereichen halbseitig gesperrt, außerdem wurde auf einer etwa 200 Meter langen Strecke am Ortsausgang die Fahrbahndecke abgetragen.
Neue Bushaltestellen
Teil der Sanierung, die laut Angaben des Regierungspräsidiums bis zum 22. September andauern wird, ist neben der Ausbesserung von Fahrbahnschäden auch der Umbau der Bushaltestellen an der Ortsdurchfahrt, die anschließend barrierefrei sein sollen. Zudem sollen im Auftrag der Gemeinde Querungshilfen entstehen. Mit Teilen dieser Arbeiten wurde bereits begonnen. Das Regierungspräsidium spricht von Investitionen in Höhe von 2,1 Millionen Euro, die in den Erhalt der Infrastruktur fließen.

Wie die Gemeinde weiter mitteilt, gilt trotz des Abschlusses der Teilsanierung weiterhin die Umleitung über Gussenstadt. Kurz vor der Ortsdurchfahrt von Söhnstetten besteht demnach auch keine Wendemöglichkeit. Deshalb muss die Baustelle bereits ab dem Sontheimer Wirtshäusle über Gerstetten, Gussenstadt und Steinenkirch umfahren werden. Die von vielen genutzte Strecke über Neuselhalden ist weiterhin ausschließlich dem landwirtschaftlichen Verkehr sowie den Anliegern der Ortschaften vorbehalten.
