Kulturstätte

Traumfabrik in Bergenweiler plant für Ende Juli ein dreitägiges Festival

Die Traumfabrik in Bergenweiler plant für Ende Juli ein dreitägiges Festival in ihrer Kulturstätte. Rapper Billity setzt auf Jamsessions, Party und Mitmachaktionen – und hofft, den Spagat für alle Generationen zu schaffen.

Die Ölbergstraße in Bergenweiler ist ein bisschen wie eine Wundertüte. So richtig weiß man dort nie, was einen erwartet und was genau drinsteckt. Genauso möchte es der dort ansässige Verein Traumfabrik auch haben. „Wir sind ein wenig undefinierbar“, meint Rapper Billity, der die Kulturstätte Traumfabrik ins Leben gerufen hat. „Und genau das finden die Leute an uns interessant.“ Zwischen Aufnahmestudio, Live-Bühne, Jamsession-Raum und Café erwartet einen – je nach Tagesform – in der ehemaligen Felgenwerkstatt bei jedem Besuch etwas anderes. Ende Juli legt die Traumfabrik nochmals eine Schippe drauf, wenn sie ihr allererstes Traumfabrik-Festival aus der Taufe hebt.

Der Rapper Billity baut eine Gewerbehalle in Bergenweiler zu einer neuen Kulturstätte um.

Rapper Billity baut in Bergenweiler eine Gewerbehalle zu einer neuen Kulturstätte um

Der Rapper Billity baut in seinem Heimatort Bergenweiler eine ehemalige Gewerbehalle zu einer nagelneuen Kulturstätte um. In der „Traumfabrik“ soll es unter anderem Live-Musik und einen Cafébetrieb geben.
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Bergenweiler
„Traumfabrik“

Vom 31. Juli bis 2. August soll das Festival über die Bühne gehen – bei kostenlosem Eintritt und pünktlich für all diejenigen, die mit Beginn der Sommerferien nicht beziehungsweise noch nicht verreisen. Für den Abend des Freitags, 31. Juli, stehen Freestyle-Jamsessions auf dem Programm. „Das Line-up stellt sich aus Menschen zusammen, die bei unseren Mittwochs-Jamsessions aufgetreten sind“, erklärt Billity.

Der Samstag, 1. August, steht ganz im Zeichen des inoffiziellen Vereinsmottos „Träum weiter“. Ab 14 Uhr sind im Hof des Vereinsheims in der Ölbergstraße 6–8 verschiedene Stände, Attraktionen sowie eine Spielwiese geplant. Im Hof, erklärt Billity, „dreht sich alles ums Thema Träume“. Zudem soll dort eine große Wand bereitstehen, auf der man sich sprayend verewigen können wird. Gegen Abend soll sich das Festival zur Party weiterentwickeln. „Wir wollen ein cooles Line-up ranholen. Es soll nicht nur Rap geben, sondern einfach Musik, zu der man feiern kann.“

Ein gemütlicher Café-Tag steht dann am Sonntag, 2. August, an. Dort soll man sich bei einem Weißwurstfrühstück von den Eskapaden der vorigen Nacht erholen können.

Das Team hinter der Traumfabrik, inklusive Billity (dritter von links).
Das Team hinter der Traumfabrik, inklusive Billity (dritter von links). Foto: Artistic Photography

„Wir versuchen bei diesem Festival, den Riesenspagat zu schaffen, etwas für alle zu bieten – egal ob Jung oder Alt, ob man vom Dorf kommt oder aus der Stadt“, erklärt Billity die Ambitionen der Traumfabrik. Damit das gelingen kann, setzt der Rapper auf Synergien. So manche Vereine aus Sontheim und seinen Teilorten beteiligen sich an der Ausrichtung des Festivals und stellen dabei wahlweise ihre Expertise, ihr Equipment oder einfach ihre helfenden Hände zur Verfügung.

Das Traumfabrik-Festival ist der neuste Streich der Kulturstätte, die am 1. März dieses Jahres erstmals ihre Tore öffnete. Das Gebäude beherbergt sowohl das Vereinsheim als auch diverse Untermieter, darunter eine Änderungsschneiderei sowie ein Fotostudio. Seit der Eröffnung wurde der Hofbereich ausgebaut, wo bereits in Flohmarkt stattgefunden hat und derzeit Public Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft angeboten wird.

Wenn man etwas verändern will, muss man mit gutem Beispiel vorangehen.

Billity, Rapper aus Bergenweiler

Auch wenn die Traumfabrik erst seit knapp vier Monaten besteht, ist sich Billity, der mit bürgerlichem Namen Tim Rothauszky heißt und selbst aus Bergenweiler stammt, sicher: „Die Traumfabrik ist zu einer Anlaufstelle geworden, genau wie ich es mir gewünscht hatte.“ Auch künftig soll die Kulturstätte ausgebaut und optimiert werden – oftmals anhand von Ideen, welche die Besucherinnen und Besucher selbst einbringen.

Für Billity, der unlängst den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hat – und diesen für „die absolut richtige Entscheidung“ hält –, hat sich damit ein Traum erfüllt. Und der Rapper findet: „Wenn man etwas verändern will, muss man mit gutem Beispiel vorangehen.“

Mit bürgerlichem Namen heißt Billity Tim Rothauszky. Er stammt aus Bergenweiler.

Zu Besuch in Bergenweiler bei Billity in seiner zukünftigen Kulturstätte Traumfabrik

Der Rapper Billity baut in seinem Heimatort Bergenweiler eine ehemalige Gewerbehalle zu einer nagelneuen Kulturstätte um. In der „Traumfabrik“ soll es unter anderem Live-Musik und einen Cafébetrieb geben.
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Beteiligung am Festival möglich

Wer sich als Sponsor, Förderer oder auch als Unternehmen mit einem Stand oder einer Attraktion am Traumfabrik-Festival beteiligen möchte, kann den Verein unter events@traeumweiter-records.de kontaktieren.