Der Gemeinderat der Stadt Niederstotzingen hat am 30. November beschlossen, den Archäopark zu schließen, und die Reaktionen aus Stuttgart folgten prompt.
„Eine traurige Nachricht für die Region und ein Dämpfer für die Archäologie in ganz Baden-Württemberg“, ließ Landtagsabgeordneter Martin Grath (Grüne) wissen. Bedauerlicherweise sei es nicht gelungen, eine geeignete Organisationsform zu entwickeln. Sein Wunsch sei es, dass der Gemeinderat seinen Entschluss nochmals überdenkt. Martin Grath hatte sich zuletzt dafür eingesetzt, dass eine Gesamtkonzeption für die Welterbestätten aufgelegt wird, was ab nächstem Jahr der Fall sein soll. Davon hätte mittelbar auch Niederstotzingen profitiert, ist seine Überzeugung.

