Nun kann die Vogelherdhöhle offensichtlich nur noch von Kleinkindern besichtigt werden. Die können wenigstens kaum etwas kaputt machen. Vor vielen Jahrzehnten habe ich von Heidenheim aus mit meinen Kindern oft die Höhle besucht und anschließend auf der Grasfläche darüber Ball gespielt.
In der Sache ging vieles schief. Ich meine, dass Niederstotzingen mit der Eingemeindung von Stetten eine gewisse Verpflichtung für den Vogelherd einging. Damals hatte sich auch meine sicher finanzkräftigere Heimatstadt Herbrechtingen beworben (Bissingen) und sinnigerweise auch Asselfingen, das jetzt mit dem Löwenmenschen aus der ebenfalls zum Weltkulturerbe gehörenden Stadel-Höhle, zu sehen im Museum Ulm, im Lonetal Werbung macht.
Meiner Meinung nach könnte man an Wochenenden von der Talseite unterhalb Bissingens her einen Zugang zum Vogelherd schaffen. Verwenden könnte man für diese und weitere Arbeiten den beachtlichen Betrag, den der Förderkreis der Stadt Niederstotzingen zur Verfügung stellte. Hoffentlich hat man da in steuerlicher Hinsicht keinen Fehler gemacht. Für die Spenden gab es Steuergutschriften, und sie mussten für den Vereinszweck verwendet werden.
Max Maier, Heidenheim
