In Zeiten, in denen alles schneller, größer, lauter und mehr sein muss, ist langsamer, kleiner, leiser und weniger eine mitunter überaus willkommene Abwechslung. Auch das 2Takt-Festival trotzt einem vermeintlichen Wachstumszwang und kehrt für die diesjährige Auflage vom 21. bis 23. August ein Stück weit zu seinen Wurzeln zurück.
„Wir wollen dahin zurückgehen, wo wir herkommen“, sagt Yannek Maunz, Mitglied des Vereins Whild Stage, welcher das Festival ausrichtet. Dieser Rückkehr-Gedanke fußt weder auf Lustlosigkeit noch kommt er überraschend. Bereits im Februar dieses Jahres sprachen die Organisatoren auf Social Media von einer „absoluten Kapazitätsgrenze“, von einer Crew, die „auf dem Zahnfleisch“ daherkomme.
