Seit einigen Jahren befasst sich der Ellwanger Maler Ulrich Brauchle mit dem Schriftsteller Friedrich Hölderlin (1770–1843). Zwei Künstler treffen aufeinander und bereichern einander. Hölderlin, der an einer psychischen Krankheit litt und die Hälfte seines Lebens im „Tübinger Turm“ lebte, verfasste rund 50 Gedichte, den lyrischen Briefroman „Hyperion“, das Drama „Der Tod des Empedokles“, Übersetzungen aus dem Griechischen und Lateinischen sowie philosophische Texte und Briefe. Hölderlins Werk wurde erst nach seinem Tod einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Friedrich Nietzsche (1844–1900) bezeichnete ihn als seinen Lieblingsdichter.
Die Geschichte wirkt aktuell in unserer Zeit der großen Umbrüche und Veränderungen.
Ulrich Brauchle über den Aussteigerroman „Hyperion“
