Kultur

Von Joris bis „The Sweet“: Das Ulmer Zeltfestival hat 2026 ein vollgepacktes Programm

Das Zeltfestival in der Friedrichsau Ulm findet vom 20. Mai bis 4. Juli 2026 statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Musik, Kabarett und Artistik.

Zwischen Ausee und Donau erstreckt sich auch im kommenden Sommer das Ulmer Zelt. Sieben Wochen lang – von 20. Mai bis 4. Juli – pulsiert die Friedrichsau als kleines Festivalparadies: handverlesene Live-Kultur, laue Abende im Biergarten, bunte Flohmärkte und spannendes Kinderprogramm. Von Rock und Pop über Indie, Blues und Kabarett bis zu Theater und Artistik ist für alle etwas dabei. Hier eine Übersicht über das Hauptprogramm, Beginn ist mit wenigen Ausnahmen um 20 Uhr:

20. und 21. Mai: Gerhard Polt & Die Well Brüder bieten an beiden Tagen einen „Bayerischen Abend“.

22. Mai: Mit Walter Trout kommt eine Größe der internationalen Bluesrock-Szene.

23. Mai: Die „Kings of Floyd“ lassen ab 19.30 Uhr die Musik von Pink Floyd aufleben.

24. Mai: Das Ukulele Orchestra of Great Britain verwandelt mit britischem Humor alles zwischen Tschaikowsky und „AC/DC“ in ein pfiffiges Konzerterlebnis.

28. Mai: Die Band „Alte Bekannte“ steht für mitreißende Musik für alle, die guten A-cappella-Pop lieben.

29. Mai: Die SWR Big Band feiert ihr 75-jähriges Bestehen gemeinsam mit Joo Kraus, der in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag begeht.

30. Mai: Das Duo „The Umbilical Brothers“ hat das Niveau von „physischer“ Comedy auf ein ganz neues Level gehoben.

Die „Umbilical Brothers“ versprechen eine energiegeladene Mischung atemberaubender Körperlichkeit, rasanter Stimmgewalt und surrealer Komik. Foto: Daniella Alfons

31. Mai: Die drei Vollblutkabarettisten des TAK Ensembles (Börchers Brodowy Gerzlich) erklären uns die Welt auf ihre Weise – mit sprachlicher Finesse und Musikalität.

1. Juni: „Element of Crime“ stellt einzigartiges Songwriting und einen unverwechselbaren Sound zwischen Folk und Avantgarde-Rock unter Beweis. Beginn ist um 19.30 Uhr.

4. Juni: Dota Kehr und ihre vierköpfige Band präsentieren ihr neues Album „Springbrunnen“, dessen Songs noch minimalistischer, noch hüpfiger sind. Feiner Indie-Pop trifft auf gesellschaftskritische Texte.

6. Juni: „Beyond the Black“ ist eine der großen Symphonic-Metal-Bands und liefert auf großen wie auf kleinen Bühnen eine fantastische Show. Ihr neues Album heißt „Break the Silence“.

7. Juni: Im neuen Programm von Jochen Malmsheimer geht es um den Fundamental-Irrtum Radfahren, die Seltenheit von Kunst, ihre rätselhafte Beziehung zum Mond und andere große Fragen.

10. Juni: E-Bassistin, Sängerin und Songwriterin Nik West bringt den Funk-Groove zurück. Die junge Künstlerin hat bereits mit Prince zusammengearbeitet.

11. Juni: Auch nach 30 Jahren auf der Bühne haben die Potsdamer Folk-Rocker von „Subway to Sally“ nichts von ihrer Energie und Innovationskraft verloren.

12. Juni: Die „Led Farmers“ verbinden traditionellen Irish Folk mit Rock. Neben Klassikern und Coverversionen spielt die Band auch eigene Kompositionen.

13. Juni: Kaum eine Band hat den Sound der 70er-Jahre so geprägt wie „The Sweet“. Im Ulmer Zelt kann man Hymnen wie „Ballroom Blitz“, „Love is like Oxygen“ oder „Fox on the Run“ hören.

Von der Originalbesetzung der Band „The Sweet“ lebt nur noch Gitarrist Andy Scott (zweiter von rechts), der die Band mit neuen Musikern weiterführt. Wie das klingt, ist am 13. Juni im Ulmer Zelt zu hören. Foto: Jan Wilford

14. Juni: Als Pionier der Poetry-Slam-Szene steht „Sebastian 23“ alias Sebastian Rabsahl seit gut 25 Jahren auf der Bühne. Mühelos verbindet er Komik, Musik, Lyrik, politische Satire und bitteren Ernst.

17. Juni: Die weltweit gefeierte Clownin aus der Schweiz, Gardi Hutter, präsentiert im Zelt ihr neues Solo „gardiZERO“ – poetisches Clowntheater mit Tiefgang und Humor.

18. Juni: Mit seiner kraftvollen Stimme singt der 24-jährige Marlo Grosshardt über die brennenden Themen unserer Zeit: Geflüchtete, die im Meer ertrinken, Gefahr von Rechts, dystopische Zukunft.

19. Juni: „Mine“ zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen der deutschsprachigen Poplandschaft und verbindet kluge Texte mit emotionaler Tiefe und musikalischer Vielschichtigkeit.

21. Juni: Die beiden Schweizer von „Ohne Rolf“ liefern sich schon zum vierten Mal im Ulmer Zelt wilde Wortgefechte per Textplakat.

23. Juni: Als Vertreter der neuen, progressiven Volksmusik respektiert Herbert Pixner Traditionen und überschreitet dennoch Grenzen. Im Ulmer Zelt gastiert er mit seinem Projekt.

24. Juni: Die Roxy-Kultreihe macht zum zweiten Mal Station im Ulmer Zelt und hat viele neue Songs im Gepäck.

25. Juni: „Las voces de mi vida“ ist ein intimes Flamenco-Erlebnis unter der Leitung von María Serrano. In der Tanzperformance erkundet sie die Stimmen, die ihr Leben geprägt haben.

26. Juni: Die Band „Tankus“ aus London bietet eine Alchemie aus Rock, Funk und Jazz.

27. und 28. Juni: An beiden Tagen präsentiert die Abschlussklasse der Staatlichen Artistenschule Berlin mit „Splendid“ eine mitreißende Show voller atemberaubender Artistik, Bewegung und Ausdruck.

2. Juli: Zehn Jahre nach seinem erfolgreichen Debütsong „Herz über Kopf“ ist Joris mit dem vierten Album „Zu viel retro“ auf Tour und macht Halt im Ulmer Zelt.

Hier gibt es Tickets zu kaufen

Mehr Informationen zum Zeltfestival und zum Ticketverkauf gibt es auf ulmerzelt.de.