Überhöhte Geschwindigkeit sei bei schweren Verkehrsunfällen nach wie vor die Unfallursache Nummer 1. Mit Verkehrssicherheitsaktionen wie dem Speed-Marathon wollen Polizei, Kommunen und Landratsämter diese Unfallursache bekämpfen und ein Umdenken bewirken. So wurden am Mittwoch 1076 Geschwindigkeitsverstöße im Polizeipräsidium Ulm festgestellt.
An insgesamt 41 Kontrollstellen führte die Polizei in der Region Geschwindigkeitsmessungen durch. Von 43.056 Fahrzeugen fuhren laut Polizei 1076 zu schnell. Dabei kommen 822 Fahrer mit einer Verwarnung davon. Das heißt, sie überschritten die zulässige Geschwindigkeit um nicht mehr als 20 km/h. Ein Bußgeld in Höhe von mindestens 100 Euro und Punkte im Zentralregister erwarten 254 Fahrer. Wie die Polizei berichtet, müssen 16 Fahrer mit Fahrverboten rechnen.
Neben den Geschwindigkeitsverstößen deckte die Polizei zudem eine Fahrt unter Alkohol und eine Fahrt unter Drogeneinfluss auf. Vier Fahrer benutzten ihr Mobiltelefon und fünf waren nicht angeschnallt. Das Polizeipräsidium wird Geschwindigkeitskontrollen schwerpunktmäßig und flächendeckend auch zukünftig durchführen.


