Die witterungsbedingten Schäden am Reichsadler am Finanzamt Ulm sollen in den derzeit laufenden Kunstwettbewerb zur Neugestaltung des NS-Überbleibsels einfließen. «Der Substanzverlust wird Teil der künstlerischen Auseinandersetzung sein», teilte Diana Marquardt mit, stellvertretende Ulmer Amtsleiterin des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg.
Sechs Künstler sollen demnach bis Ende April ihre Entwürfe abgeben. Das Honorar pro Entwurf liegt bei 1.000 Euro. Für die Umsetzung des Siegerentwurfs bekommt der ausgewählte Künstler oder die Künstlergruppe 15.000 Euro. Die Entscheidung darüber solle im Sommer gefällt werden, sagte Marquardt. Ursprünglich hatten sich laut Behörde rund 70 Künstler beworben.

