Zwei Euro vierzig. So viel bestellen Kunden bei Hensoldt derzeit für jeden Euro, den der Konzern tatsächlich umsetzt. Diese eine Zahl – das sogenannte Book-to-Bill-Verhältnis von 2,4 – zeigt, wie weit Nachfrage und Fertigungskapazität beim Rüstungselektronik-Hersteller inzwischen auseinanderklaffen. Der Auftragsbestand hat mittlerweile die Marke von zehn Milliarden Euro geknackt, exakt 10,356 Milliarden Euro stehen in den Büchern – mehr als das Vierfache dessen, was Hensoldt im gesamten vergangenen Jahr umgesetzt hat.
Im ersten Halbjahr 2026 verdoppelte sich der Auftragseingang auf 2,812 Milliarden Euro, von 1,405 Milliarden Euro im Vorjahr. Deutschland und weitere europäische Staaten treiben diese Entwicklung mit ihren Beschaffungsaufträgen.
