Die Kochertalbrücke zwischen Unterkochen und Oberkochen sorgt seit Monaten für Schlagzeilen – und für Unruhe in der Region. Schon lange war bekannt, dass das Bauwerk marode ist, und der Einsturz der Carolabrücke in Dresden (11. September 2024) hat die Dringlichkeit noch einmal massiv erhöht: Ab Herbst darf Schwerverkehr die Brücke nur noch in eine Richtung befahren. Nun gibt das Verkehrsministerium des Landes bekannt, dass ein möglichst zeitiger Baustart angepeilt wird und sämtliche Vorbereitungsarbeiten bereits kurz vor dem Abschluss stehen. Zudem gibt es einige Antworten auf bislang offene Fragen.
Warum ist bei einer seit Jahren als marode bekannten Brücke wie der Kochertalbrücke nicht längst gehandelt worden – wer trägt die politische Verantwortung für diesen Zeitverzug?
