Im Bereich der politisch motivierten Kriminalität (PMK) ist für das Polizeipräsidium Aalen mit insgesamt 493 Straftaten kaum eine Veränderung zum Vorjahr mit 499 Delikten zu verzeichnen, teilen die Behörden mit. Im Fünfjahresvergleich deutet sich ein leichter Rückgang an. Eine Ausnahme bildete das Jahr 2023 mit 277 Straftaten. Die Gewaltdelikte sind mit 13 Fällen auf gleichbleibend hohem Niveau. Eine Vielzahl der erfassten Straftaten, insbesondere Sachbeschädigungen, sind sowohl 2024, (Europa- und Kommunalwahl), als auch 2025 (Bundestagswahl) den Wahlen zuzuordnen.
Der Schwerpunkt der Straftaten liegt im Bereich PMK im rechten Spektrum mit insgesamt 218 Delikten. Gegenüber dem Vorjahr ist hier eine sinkende Tendenz mit 16 Straftaten weniger zu verzeichnen. Innerhalb der Straftaten mit Bezug PMK rechts handelt es sich allein in 153 Fällen um Verstöße im Sinne des §86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen,).
Im Bereich PMK links ist ein geringfügiger Anstieg der Straftaten um sechs auf 37 Delikte zu registrieren. Hierbei handelt es sich in 27 Fällen um Sachbeschädigungsdelikte.
Die Straftaten im Bereich der ausländischen Ideologie blieben mit 24 Delikten auf einem gleichbleibenden Niveau. Im Bereich der religiösen Ideologie haben sich die Zahlen von sieben auf 15 Fälle mehr als verdoppelt.
Im Bereich PMK mit sonstiger Zuordnung sind die Zahlen nahezu gleichbleibend (2025: 199, 2024: 204).
Im Vergleich zwischen den Landkreisen zeigt sich, dass der Rems-Murr-Kreis mit insgesamt 268 Delikten am stärksten betroffen ist, gefolgt vom Ostalbkreis mit 126 Delikten und dem Landkreis Schwäbisch Hall mit 99 Delikten.
Entgegen der leicht sinkenden Tendenz der Gesamtfallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Aalen innerhalb aller Phänomenbereiche stiegen die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr für den Rems-Murr-Kreis an. Dies ist auf einen Anstieg im Bereich PMK rechts (2024: 102; 2025: 120) und PMK mit sonstiger Zuordnung (2024: 94; 2025: 106) zurückzuführen.


