Weil er jahrelang Schwarzarbeiter beschäftigt und einen Schaden in Millionenhöhe verursacht haben soll, ist ein Dachdeckerunternehmer aus dem Kreis Günzburg in Untersuchungshaft genommen worden. Wie der Zoll mitteilte, soll dadurch ein Schaden von insgesamt 2,8 Millionen Euro entstanden sein.
Ermittler hatten den Mann nach eigenen Angaben bereits seit Jahren im Visier, sagte ein Zollsprecher. Der Beschuldigte soll in den vergangenen Jahren unter dem Namen von Strohleuten aus seiner Familie mehrere Scheinfirmen gegründet haben – an verschiedenen Orten sowohl in Bayern als auch in Baden-Württemberg, etwa im Raum Göppingen.


