Mangel an Regen

Warum der Zanger Weiher derzeit kaum mehr als eine große Pfütze ist

Dem Zanger Weiher fehlt es an Wasser, der Pegelstand ist historisch niedrig. Wie sich das auswirkt und was die Gründe sind.

Der Weiher im Königsbronner Teilort Zang ist mehr als nur ein kleiner See. Er ist auch eine Art Wahrzeichen des Ortes: Hier trifft man sich in kalten Wintern zum Schlittschuhlaufen, im Sommer zum Feiern bei Festen, oder einfach, um das kleine Idyll zu genießen.

Doch derzeit wirken der Weiher und sein Ufer alles andere als idyllisch. Denn aufgrund des extrem niedrigen Wasserstands kommt er eher wie ein dreckiger, unhygienischer Tümpel daher und ist daher wenig einladend. „Grund dafür ist, dass der Weiher vom Regenwasser gespeist wird, und wir hatten ungefähr seit März keinen ergiebigen Regen mehr“, sagt der Königsbronner Ortsbaumeister Jörg Bielke. Hinzu komme noch die aufgrund der sehr hohen Temperaturen verstärkte Verdunstung. „Das führt dazu, dass in diesem Jahr extrem wenig Wasser im Weiher ist.“ Vor einiger Zeit habe man damit begonnen, das verbliebene Wasser mit Pumpen umzuwälzen und damit Sauerstoff in den Weiher zu bringen, der das Überleben der Fische ermöglichen soll.