Pelletskreuzung bei Herbrechtingen

Warum aus der Rechtsabbiegespur ein Bypass mit Einfädelspur wird

Um die viel befahrene Pelletskreuzung zu entlasten, wird statt einer separaten Rechtsabbiegespur mit Ampel ein Bypass mit Einfädelspur gebaut. Dies soll den Knotenpunkt B19/L1082 langfristig noch leistungsfähiger machen und ist der Stadt Herbrechtingen 235.000 Euro aus eigener Tasche wert.

Wer die Landesstraße 1082 von Giengen kommend fährt und auf die B19 in Richtung Autobahn oder Herbrechtingen einbiegen möchte, muss an der Ampel besonders im Berufsverkehr lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Wegen der Steigung können Lkw nur langsam anfahren und verhindern deshalb oft, dass mehrere Fahrzeuge die Grünphase nutzen können. Seit eineinhalb Jahren wird den Verkehrsteilnehmern eine Verbesserung der Pelletskreuzung in Form einer separaten Rechtsabbiegespur in Aussicht gestellt, jetzt ist man der Umsetzung ein großes Stück nähergekommen. „Es hat lange gedauert, da in der Corona-Pandemie die Planungsbüros ausgelastet waren, aber jetzt sind wir ausschreibungsreif“, sagte Dieter Frank, Fachbereichsleiter Bau in der Herbrechtinger Stadtverwaltung, in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Stadt Herbrechtingen handelt im Auftrag des RP