Nach Insolvenz der Planungsfirma

Generalsanierung des Buigen-Gymnasiums verzögert sich nur um zwei Monate

Die an das insolvente Planungsbüro Camus GmbH vergebenen Planungen können von einer Schwesterfirma übernommen werden. Der Zeitverlust für den Bibriscampus hält sich damit in Grenzen.

In Herbrechtingen gibt es gute Nachrichten für die weitere Entwicklung des Bibriscampus: Trotz der Insolvenz des mit der Planung beauftragten Architekturbüros Campus GmbH können die Planungen für die Generalsanierung des Buigen-Gymnasiums für rund 30 Millionen Euro mit nur geringem Zeitverzug fortgeführt werden. Zum 31. Juli wurde der bestehende Vertrag von der Schwestergesellschaft Riehle Koeth GmbH + Co.KG übernommen. Im Zuge dieser Lösung ist laut der Stadt Herbrechtingen sichergestellt, dass Arbeitskräfte wie die bisherige Projektleitung erhalten bleiben und die bereits weit fortgeschrittenen Planungen nahtlos weitergeführt werden können.

Dadurch entsteht kein Wissensverlust und eine kosten- und zeitintensive Einarbeitung eines neuen Planungsbüros entfällt. Die Verzögerung beschränkt sich im Wesentlichen auf nur rund zwei Monate. Der Beginn der Sanierungsarbeiten ist weiterhin für nach den kommenden Herbstferien vorgesehen. Bei einer vollständigen Neuvergabe wäre ein Baustart voraussichtlich erst Monate später nach den Sommerferien 2027 möglich gewesen.