Auf dem Heidenheimer Volksfest wurde am Freitag ein Kind aus einem Fahrgeschäft geschleudert. Wie die Polizei mitteilt, wurde am Freitagabend gegen 23:50 Uhr der Rettungsleitstelle Ostalb ein verletztes Kind auf dem Volksfest in Heidenheim gemeldet. Vor Ort konnte durch die Polizei und den Rettungsdienst ein zehnjähriges Mädchen festgestellt werden, welches leicht verletzt war.
Zuvor fuhr das Kind mit dem Fahrgeschäft „Musik Express“ und konnte sich wohl aufgrund schwindender Kräfte nicht mehr ausreichend festhalten. Durch die bei diesem Fahrgeschäft entstehenden Fliehkräfte und den zierlichen Körperbau des Mädchens, rutschte sie unter dem Sicherheitsbügel durch und wurde laut Polizei aus dem Fahrwagen geschleudert. Anschließend rutschte das Mädchen über die Trittfläche und stieß gegen das Außengeländer des Fahrgeschäfts.
Glücklicherweise zog sich die Zehnjährige nur Schürfwunden an Knie, Schulter und Armen zu. Nach einer kurzen Behandlung durch die Rettungswagenbesatzung konnte das Mädchen nach Hause gebracht und an ihre Mutter überstellt werden. Hinweise auf ein Mitverschulden des Betreibers des Fahrgeschäfts liegen nach ersten Ermittlungen nicht vor.
Das sagt Veranstalter Thomas Kritz
Volksfestveranstalter Thomas Kritz sieht nach dem bisherigen Kenntnisstand keine Fehler beim Betreiber des Musik-Express. Dieser gelte als zuverlässiger Schausteller. Erleichtert zeigte sich Kritz darüber, dass das Mädchen nur leicht verletzt wurde. Nach seiner Einschätzung könnte der Unfall damit zusammenhängen, dass sich die Zehnjährige während der Fahrt nicht ausreichend festhalten konnte. Am Freitagabend herrschte auf dem Volksfest nach seinen Angaben großer Andrang. Wegen der hohen Temperaturen blieben die Besucher tagsüber eher aus, dafür füllte sich das Festgelände in den Abendstunden umso stärker.

